Übersicht
Porotherm T7/T8 - Ihre Planungshilfe
Die Übersicht
Eckausbildung im rechten Winkel. Entscheidend bei der Eckausbildung im Verband ist der Mindestüberstand in der Stossfuge von Schicht zu Schicht. Dieser ist abhängig von der Steinlänge, Sollmass 1/5 der Steinlänge, jedoch nicht weniger als 60 mm. Bei Porotherm T7/T8 muss der Mindestüberstand 60 mm betragen.
Öffnungen mit und ohne Anschlag. Für Öffnungen mit Anschlag steht ein gedämmtes Element zur Verfügung, welches die Ausführung von konventionellen Fenstern und Türen vereinfacht. Eine weitere Möglichkeit des Anschlags bietet der Einsatz von Ecksteinen. Bei dieser sehr einfachen Lösung wird z.B. das Fenster als Nische in der Wand zusätzlich betont.
Wandanschluss bei Wohnungstrennwänden oder Innenwänden. Mit dem kompatiblen SwissModul- oder Calmo-Mauerwerk sind dem bauphysikalisch anspruchsvollen Bauteil keine Grenzen gesetzt. So ist ihr Gebäude weder gegen Luftschall noch gegen Körperschall anfällig.
Rohbauhöhen. Die rohe Raumhöhe addiert sich aus der Anzahl der Schichthöhen, zuzüglich der Ansetzschicht inkl. Trennlage (3.0 cm) und dem Deckenlager (1.0 cm). Individuelle Höhen werden mit dem Ausgleichsteinen oder horizontal gefrästen Normalsteinen (mind. 3.0 cm) erreicht.
Keller. Porotherm T7/T8 bietet, in Kombination mit der geeigneten Abdichtung, optimale Voraussetzungen, als Kelleraussenwand eingesetzt zu werden. Die feuchtigkeitsausgleichenden Eigenschaften des Mauerwerks beeinflussen gerade unter Terrain das Raumklima positiv. Beispielsweise bei Weinkellern, Bastelräumen, etc.
Ringanker/Ringbalken. Die Ausbildung eines sogenannten Ringankers/Ringbalkens steift das Gebäude in horizontaler Richtung aus. Mögliche Einsatzorte sind Auflagen von Tonhourdis- und Holzbalkendecken oder Auflager von Fusspfetten bei Kniestöcken.
